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Peitschenratgeber

Jeder empfindet den Schlagschmerz anders. Der eine bevorzugt dumpfe, großflächige Empfindungen, ein anderer zieht eine scharfe, beißende Variante vor. Probieren Sie daher vorsichtig die verschiedenen Instrumente aus um die Vorlieben Ihres Spielpartners oder der Spielpartnerin kennen zu lernen.

Sie sollten ausschließlich auf Po und Oberschenkel schlagen, die Standardregel lautet: man schlägt nur auf gut gepolsterte Körperteile, - niemals auf Knochen, Gelenke oder Organe. Denken Sie daran, die Nieren liegen näher am Gesäß, als man glauben möchte.

Die notwendige Kunst des Schlagens liegt darin, gezielt zu treffen, üben Sie also regelmäßig an leblosen Gegenständen (warum nicht mit einem Kürbis oder einer Melone).

Es gibt kein Gütemaß an Schlageinheiten, die es wegzustecken gilt. Für Kick und Wohlgefühl sind Endorphine zuständig, die der Körper ca. nach 15 Minuten ausschüttet, beginnen Sie daher immer mit einer Aufwärmphase, Sie vermeiden damit auch lang anhaltende Spuren.

Nachfolgend zeigen wir eine Übersicht über die gebräuchlichsten Schlaginstrumente.


Paddel und Klatschen

Paddel und Klatschen haben eine breite Auflagefläche und können daher zur Erwärmung der Haut vor der Benützung von Peitschen und Gerten etc. verwendet werden.

Die Aufwärmphase sollte erfolgen um Hämatome oder aufgeplatzte Haut zu vermeiden.

Bei Lederpaddeln halten sich die Schmerzen in Grenzen. Holz- oder Gummipaddel schmerzen mehr und sollten dosiert angewandt werden. Mit Löchern versehen verbleiben entsprechende Muster auf der Haut und da beim Schlag das Luftpolster fehlt sind die Schläge auch härter.

Paddeln und Klatschen sind alles in allem gut für Anfänger geeignet. Sind Metallnieten oder Spikes angebracht ist allerdings Vorsichtig angebracht und daher sollten diese nur von Fortgeschrittenen angewandt werden.


Lederpeitschen – mehrschwänzig

Entscheidend für den Schmerzfaktor ist nicht die Anzahl der Riemen, sondern deren Beschaffenheit. Das Material und eingearbeitete Knoten beeinflussen das Feeling enorm.

Anfänger sollten mit kurzen Riemen beginnen, da längere Riemen schwerer zu beherrschen sind.


Gummiriemenpeitschen – mehrschwänzig

Die Schmerzen sind bei Gummiriemenpeitschen im Gegensatz zur Lederpeitsche auch bei geringerer Schlagkraft höher. Spuren verbleiben hier länger auf der Haut.

Daher sind diese Peitschen nicht für Anfänger geeignet.


Singeltails

Nichts für Anfänger – Bullenpeitschen entwickeln beim Schlag eine enorme Kraft. Sie ist gefährlich und schwer zu kontrollieren.


Gerten

Bei der Gerte entscheidet das Material über die Intensität der Schmerzen und Spuren. Eine Gerte aus Leder schmerzt weniger als eine mit Kunststoff ummantelte Fiberglasgerte.

Der eigentliche Schlag wird mit der Spitze (Bändchen) geführt. Auch hier gilt, je länger das Bändchen um so schwerer ist es zu kontrollieren. Die Haut gut vor Gebrauch aufwärmen.


Rohrstock

Der Rohrstock aus Rattan ist dem Bambus vorzuziehen, da Bambus leicht splittern kann. Rohrstöcke sind im Vergleich zur Gerte weniger flexibel aber etwas leichter zu handhaben. Wichtig, die Haut gut vor Gebrauch aufwärmen.


Intimpeitschen

Intimpeitschen bestehen zumeist aus Softgummi oder weichem Leder. Super für Anfänger, da die Verletzungsgefahr relativ gering ist.



Für alle Schlaginstrumente gilt:
  • Aufwärmen der entsprechenden Körperregion ist zwingend notwendig um Verletzungen zu vermeiden
  • Anfänger sollten nach dem Motto handeln, weniger ist mehr
  • Mit einer neu erworbenen Peitsche vor dem ersten Einsatz üben
  • Üben Sie, nicht nur am lebenden Objekt, benützen Sie Melonen oder Kürbisse um an der Zielgenauigkeit und Intensität zu arbeiten
  • Haben Sie vor jedem Instrument Respekt und handeln Sie stets Verantwortungsbewusst
  • Alkohol und Spanking geht gar nicht


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